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Wir sind stolz, Ihnen ein weiteres Ergebnis unseres Netzwerkgedankens präsentieren zu können. Herr Ass. Jur. Peter Scherbening, ehemaliger Rechtsanwalt und mehrere Jahre in Folge von der Tageszeitung „DIE WELT“ als Top-Finanzberater ausgezeichnet, stand ebenso wie jeder von uns vor einiger Zeit mit unzähligen Fragen am Anfang seiner Karriere. Doch genau wie Sie jetzt hat er sich davon nicht beirren lassen und blickt heute auf einen reichhaltigen Erfahrungsschatz, den er 2016 in dem Werk „DAS HANDBUCH FÜR FINANZBERATER – Wie Sie Ihr Unternehmen professionell aufbauen und erfolgreich seriös beraten“ (443 Seiten, 29,99 EUR, erschienen im Wiley-VCH-Verlag) veröffentlicht hat.

Wir danken Herrn Scherbening für seinen großartigen Beitrag zu unserem Netzwerk sowie dem Wiley-VCH-Verlag für seine Genehmigung, Teile des Buches verwenden zu dürfen, und möchten Sie dazu ermuntern, sich selbst mit einem hervorragenden Nachschlagewerk für alle im Bereich der Finanzdienstleistung tätigen Berater und Vermittler – egal ob Einsteiger oder „alter Hase“ – zu beschenken.

Nun wünschen wir Ihnen viel Freude beim Lesen mit dem ersten von insgesamt vier Auszügen.

Eure QualityCrew

Sponsoring

Eine sehr lohnende Form der Werbung kann auch das sogenannte Sponsoring sein. Eigentlich ist ein Sponsor (aus dem Lateinischen von sponsor, -is, m. für Bürge oder Pate) jemand, der einen anderen – zumeist mit Geld – unterstützt. Häufig kommt diese Art der Unterstützung im Sportbereich zum Tragen. Da altruistische (also selbstlose, uneigennützige) Motive in der heutigen Zeit der Marktwirtschaft jedoch eher die Ausnahme als die Regel sind, hat sich auch im Bereich des Sponsorentums die gängige Praxis herausgebildet, dass diese Art der finanziellen Unterstützung grundsätzlich mit einer Gegenleistung verbunden wird, und zwar nicht nur als unausgesprochene Erwartungshaltung nach dem Motto „Eine Hand wäscht die andere.“, sondern nach mittels Verträgen, in denen die Gegenleistungen für die „Spenden“ klar geregelt sind. Mithin handelt es sich bei diesen finanziellen Zuwendungen auch nicht um steuerlich abzugsfähige Spenden, selbst wenn diese gemeinnützigen Vereinen zufließen, sondern vielmehr um Entgelte für Werbeaktivitäten der jeweiligen Vereine. Meistens haben diese Preistabellen, in denen ganz genau festgelegt ist, für welchen Betrag der Sponsor welche konkrete Werbung erhält bzw. Werbemaßnahme durchführen kann.

Wie können Sie das nun für sich nutzen? Dazu ein Beispiel aus der Praxis:

Ein Fußballverein aus der 4. Regionalliga West bietet ein Gesamtpaket mit folgenden Konditionen:

  • Radiospots in der Halbzeit,
  • Werbung in der Stadionzeitung 1/2 DIN A4 Seite für ein Jahr,
  • Bericht im Stadtanzeiger und in Sport lokal der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) über neuen Sponsor aus der Region,
  • Bandenwerbung in Höhe der Mittellinie von 6 x 1 Meter,
  • Zugang zu der 1. Mannschaft und zu allen anderen Mannschaften,
  • regelmäßige Sponsorentreffen,
  • Werbung auf dem Sommerfest, der Weihnachtsfeier usw.,
  • 2 VIP-Karten.

Der Sponsor erhält dieses Gesamtpaket für einen jährlichen Preis von 1.785 Euro. Dieser Preis ist allerdings wohl nur deshalb so günstig, weil der Verein jedes Jahr aufs Neue ums Überleben kämpft.

Zu diesen Kosten kommen noch folgende weitere hinzu:

  • Erstellung der Bande: 1.500 Euro,
  • Erstellung des Werbespots für die Stadiondurchsage: 200 Euro,
  • Erstellung der Werbung für das Stadionmagazin DIN A4 mit Bildern): 360 Euro.

Sie können davon ausgehen, dass Sie häufig bereits bei Ihren ersten Gesprächen mit der Vereinsgeschäftsführung bzw. Vereinsmitgliedern Ihre ersten Netzwerk- oder sogar direkten Geschäftskontakte werden knüpfen können. Oft reicht es dabei, nur ein oder zwei Stichworte fallen zu lassen, um das Interesse des Gegenübers an einem persönlichen Beratungsgespräch zu wecken. Je unaufdringlicher Sie hier agieren, desto größer dürfte hier Ihr langfristiger Erfolg sein.

In dem oben genannten Beispiel beträgt der Investitionsaufwand 3 845 Euro bzw. wenn Sie vorsteuerabzugsberechtigt sein sollten, nur 3 231,09 Euro. Der Werbeeffekt und die breite Streuung dürften dafür sorgen, dass dies ein sehr lohnendes Investment ist. Sie können sich an Hand Ihrer Provisionssätze selbst relativ leicht ausrechnen, ab wie vielen Abschlüssen Sie in der Gewinnzone sein werden.

Selbstverständlich eignen sich für diese Art des Sponsorings nicht nur Fußballvereine, sondern auch beispielsweise Kampfsport-, Schwimm-, Tennis- oder andere Vereine. Aufgrund der Popularität des Fußballsportes dürfte bei Vereinen in dieser Sportart der Hebeleffekt aber wahrscheinlich am größten sein.

Nehmen Sie also einfach Kontakt zu unterschiedlichen Vereinen in Ihrer Umgebung auf und informieren sich nicht nur über die einzelnen Vertragsangebote der Vereine, sondern auch über deren Mitgliederzahlen, um ein besseres Gefühl für Ihre Preis-/Nutzen-Relation zu bekommen.

Ass.Jur. Peter Scherbening

Pressestimme

Pressestimmen

„Ein hilfreiches Buch für alle, die sich als Finanzberater selbstständig machen wollen. Aber auch für alte Hasen ist das verständlich und unprätentiös geschriebene Buch ein nützliches Nachschlagewerk.“
(Roter Reiter; November 2016)